Autor: PassionPress.eu
Foto: Maxim Burkhardt
Spiders kämpfen sich trotz Rückschlag durch schwierige Partie
Die Straubing Spiders mussten sich im ersten Heimspiel der neuen Effect Energy GFL
Saison den Pforzheim Wilddogs mit 9:27 geschlagen geben. Vor allem die Verletzung von
Starting Quarterback David Perkins Mitte des zweiten Viertels stellte dabei einen
entscheidenden Wendepunkt der Partie dar.
Vor stimmungsvoller Kulisse im Donausportzentrum Peterswöhrd erwischten die Spiders
zunächst einen starken Start. Die Defense präsentierte sich im Vergleich zur
Auftaktniederlage deutlich verbessert und brachte die Wilddogs früh mehrfach in schwierige
Situationen. Besonders gegen das Laufspiel arbeitete die Defensive wesentlich stabiler und
aggressiver.
Auch offensiv startete Straubing überzeugend in die Begegnung. Über einen langen
Eröffnungsdrive kontrollierten die Gastgeber früh das Tempo der Partie. Vor allem Anthony
Earl Green Jr. sorgte immer wieder für wichtige Raumgewinne, ehe David Perkins
schließlich Deniz Yilmaz zum Touchdown fand. Die frühe 6:0 Führung sorgte für viel Energie
auf den Rängen.
Verletzung von Perkins verändert den Spielverlauf
Bei noch 6:43 Minuten im zweiten Viertel folgte dann allerdings der Schockmoment für die
Spiders. Quarterback David Perkins verletzte sich während eines Plays und musste
anschließend das Feld verlassen.
Backup Quarterback Alexander Biebl übernahm kurzfristig die Verantwortung in der Offense.
Der deutsche Spielmacher, der zuvor bereits als Wide Receiver wichtige Aktionen gezeigt
hatte, brachte trotz der schwierigen Situation Ruhe in das Spiel der Spiders und zeigte eine
engagierte Leistung.
Head Coach Bence Lukacs lobte nach dem Spiel besonders den Umgang seines Teams mit
dieser schwierigen Situation.
„Am meisten gefallen hat mir die Defense, die vor allem gegen den Lauf besser funktioniert
hat als noch in Woche eins. Aber auch die Offense beziehungsweise das Playcalling war
nach der Verletzung von David Perkins vor eine große Herausforderung gestellt. Mein
Offensive Coordinator Sven Dorfner und unser Backup Quarterback Alex Biebl haben das
kurzfristig bestmöglich lösen können.“
Die Wilddogs nutzten das Momentum nach der Verletzung allerdings konsequent aus. Ein
tiefer Touchdown Pass auf AJ Coons brachte Pforzheim erstmals in Führung. Kurz darauf
erzwangen die Gäste zusätzlich einen Fumble beim Return der Spiders und bauten ihren
Vorsprung weiter aus.
Kampfgeist macht Mut für die kommenden Wochen
Trotz des Rückstands gaben die Spiders zu keinem Zeitpunkt auf. Besonders nach der
Halbzeit zeigte das Team weiterhin viel Energie und Kampfgeist. Ein erfolgreicher Onside
Kick sowie mehrere starke Läufe von Anthony Earl Green Jr. brachten Straubing noch
einmal zurück ins Spiel.
Defensiv hielten Spieler wie Fabian Raab, Luca Aigner, Pascal Andreas Sendelbach und
Christian Kerscher die Intensität bis zum Schluss hoch. Besonders der geblockte Extrapunkt
von Kerscher sorgte zwischenzeitlich noch einmal für zusätzliche Energie auf der Seitenlinie.
Am Ende verhinderten jedoch vor allem die explosiven Big Plays der Wilddogs ein engeres
Spiel. Besonders ein langer Touchdown von Luca Hirschberger nach dem Catch brachte
schließlich die Vorentscheidung zugunsten der Gäste.
Trotz der Niederlage sieht Head Coach Bence Lukacs weiterhin positive Entwicklungen
innerhalb der Mannschaft.
„Mir macht Mut, dass die Jungs ready sind zu kämpfen. Viele Teams hätten sofort
aufgegeben, wenn sich ihr Starting Quarterback verletzt hätte. Unsere Jungs haben sich
zusammengerauft und das Spiel so gut sie konnten weitergearbeitet.“
Mit der Niederlage stehen die Straubing Spiders nun bei einer Bilanz von 0:2 in der neuen
Effect Energy GFL Saison. Bereits kommende Woche wartet das nächste Heimspiel gegen
die Saarland Hurricanes.
„Die Stimmung im Stadion war gut, das Wetter perfekt. Das wird gegen Saarland nächste
Woche nicht anders sein. Wir freuen uns unheimlich, nochmal zuhause zu spielen und
unseren Fans wieder eine gute Partie zu zeigen“, erklärte Lukacs abschließend.
Fragen und Antworten mit Head Coach Bence Lukacs
Was hat dir trotz der Niederlage heute am meisten gefallen?
„Am meisten gefallen hat die Defense, die vor allem gegen den Lauf besser funktioniert hat
als noch in Woche eins. Auch die Offense beziehungsweise das Playcalling war nach der
Verletzung von David Perkins vor eine große Herausforderung gestellt. Mein Offensive
Coordinator Sven Dorfner und unser Backup Quarterback Alex Biebl haben das kurzfristig
bestmöglich lösen können.“
Wo siehst du aktuell noch die größten Baustellen im Team?
„Die größte Baustelle ist nach wie vor die mentale Readiness. Das spiegelt sich in der
Kommunikation, bei Big Plays und bei Fehlern wider.“
Wie bitter waren aus deiner Sicht die zugelassenen Big Plays der Wilddogs?
„Natürlich ist das bitter, weil es immer einen gewissen Dämpfer gibt. Vor allem für eine
Defense, die die meiste Zeit brav spielt und dann durch kurze Unachtsamkeiten solche Big
Plays zulässt.“
Was macht dir mit Blick auf die kommenden Wochen trotzdem Mut?
„Mir macht Mut, dass die Jungs ready sind zu kämpfen. Viele Teams hätten sofort
aufgegeben, wenn sich ihr Starting Quarterback verletzt hätte. Unsere Jungs haben sich
zusammengerauft und das Spiel so gut sie konnten weitergearbeitet.“
Gibt es bereits Neuigkeiten zur Verletzung von David Perkins?
„Wir wissen leider erst ab Dienstag Näheres zu David Perkins. Ansonsten habe ich aktuell
noch keine Informationen über etwas Gröberes.“
Wie hast du die Atmosphäre beim ersten Heimspiel erlebt?
„Die Stimmung im Stadion war gut, das Wetter perfekt. Das wird gegen Saarland nächste
Woche nicht anders sein. Wir freuen uns unheimlich, nochmal zuhause zu spielen und
unseren Fans wieder eine gute Partie zu zeigen.“